Donnerstag, 16. November 2017


"Siemens stellt sich strukturellem Marktwandel und stärkt globale Wettbewerbsfähigkeit" - indem die Konzernführung Entwicklungen verschläft und Mitarbeiter dafür bluten lässt?

Siemens

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Auch so kommt man zur Abfindung

Air-Berlin geht Pleite. Mitarbeiter verlieren ihren Job oder werden mit Unternehmensteilen verkauft. Tickets der Kunden werden wertlos - Geld weg. Verluste für alle?

Abfindung - "Oscar für soziale Kaltschnäuzigkeit"

Was wurde aus dem Kapitän, als die Titanic sank? Was wird aus dem Chef von Air Berlin in ähnlicher Situation?
"Während rund 200.000 Kunden wegen der Pleite wertlose Tickets besitzen, bekam der Chef der Airline, Thomas Winkelmann, rechtzeitig vor dem Aufprall eine Insolvenzversicherung ausgestellt. Über vier Millionen Euro Gehalt werden demnach bis 2021 an ihn ausgezahlt."
War die Insolvenzversicherung - nur für den Chef - eine Vorsichtsmaßnahme, eine Risikobegrenzung, oder eine Prämie für die Pleite? Schließlich kam er erst im Februar von der Lufthansa (die sich jetzt die Rosinen herausgepickt hat) zu Air Berlin.

Dass Manager eine andere Moral haben als Mitarbeiter oder Kunden, ist normal in der Gesellschaft. Dass diese gar rechtlich geschützt ist - ist auch normal. "In einer Hütte denkt man anders, als in einem Palast".

Tilman Neuscheler nennt es in der FAZ moralisch "Instinktlos".

Armin Himmelrath meint im SPIEGEL:
"Garantierte Millionen für den Chef, drohende Arbeitslosigkeit für die Mitarbeiter: Bei Air Berlin ist die Belegschaft sauer."
Dass Rechtsanwalt Martin Hensche solche Abfindungen kaufmännisch betrachtet als Tauschgeschäft bezeichnet, bei dem der Arbeitnehmer den rechtlichen Bestandsschutz für sein Arbeitsverhältnis gegen Zahlung einer Abfindung eintauscht, spricht meiner Meinung nach nicht gegen das Recht. Es lässt nur drastisch deutlich werden, wem dieses Recht nutzt.

"Der Stärkere hat immer Recht" - lautet ein deutsches Sprichwort.

Demgegenüber wird in rp-online.de vom 21.10.17 der "Generalbevollmächtigte" Frank Kebekus zitiert, der alle Kritiker der "Gehaltssicherung" für Thomas Winkelmann scharf angreift:
"Diese scheinheilige Diskussion könnte zu der fatalen Konsequenz führen, dass fähige Manager bei solchen Sanierungsfällen nicht mehr einsteigen. Das Opfer wären die Belegschaften solcher Unternehmen. Käme jemand auf die Idee zu sagen, dass ein Chirurg sein Gehalt nicht bekommen kann, weil eine Operation nicht gelang?"
SWR-Wirtschaftsredakteurin Sabrina Fritz erahnte wohl diese "Argumentation". Auf swr.de am 19.10.17 kommentierte sie bereits: "Falsche Anreize für den Manager". Dabei verwies sie auch darauf, dass das nicht der erste Fall dieser Art ist:
"Und noch ein Gedanke: Kämpft ein Manager, der sein Gehalt sicher in der Tasche weiß, wirklich noch mit Leib und Seele für den Erhalt des Unternehmens? Oder wurde der ehemalige Lufthansa-Manager nur eingestellt, um einen Käufer für den Pleiteflieger zu finden? Dann hat er seinen Job richtig gut gemacht, denn Lufthansa bekommt den Löwenanteil von Air Berlin. So ein Zufall, dass Winkelmann früher bei Lufthansa gearbeitet hat. Konnte er die Verhandlungen überhaupt neutral führen?

Es gab schon mal einen ähnlichen Fall in Deutschland. Karl-Gerhard Eick bekam 15 Millionen Euro für sechs Monate Arbeit; dafür, dass er Karstadt in die Pleite begleitet hat. Ein Argument für diese Verträge ist oft, man hätte sonst keinen guten Manager gefunden. Doch wer ein Schiff übernimmt, das am Absaufen ist, sollte zuerst an das Unternehmen und dann an den eigenen Geldbeutel denken."

Übrigens gilt (steuer-)rechtlich eine Abfindung als Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes und der damit verbundenen Einkünfte. Ein Anspruch besteht darauf nur in wenigen Fällen. Abfindungen sind Verhandlungssache.

Stellt sich nur noch die Frage: Hat Thomas Winkelmann die Insolvenzversicherung als Entschädigung verliehen bekommen oder kaltschnäuzig in "Raffke-Mentalität" im Angesicht der Pleite verhandelt? Und wer waren in den beiden Fällen die Partner, die dieses Spiel mitgemacht haben? Denn es gehören ja immer mindestens zwei Personen zu solch einem Geschäft?


Einverstanden damit, muss man jedoch nicht sein. Selbst dem durchaus nicht managerfeindlichen Handelsblatt stößt das auf:
"Fazit: Ein Wirtschaftssystem, das solche Ungerechtigkeit zulässt, darf sich über die Verachtung seiner Gegner nicht wundern. Gäbe es einen Oscar für soziale Kaltschnäuzigkeit, hätte Winkelmann ihn sich redlich verdient."(Gabor Steingart, Morning briefing, 18.10.17)
Und wie geht es den Beschäftigten von Air Berlin?
 Wo sind - um das Bild von der Titanic aufzugreifen - die "Rettungsboote" für die Mitarbeiter?

Gehen ein Betrieb oder Teile eines Betriebs an einen anderen Inhaber über (beispielsweise die Lufthansa), so gelten gem. BGB § 613a für die Beschäftigten Rechte und Pflichten bei Betriebsübergang.

Wer nicht das "Glück" hat, mit dem Betrieb verkauft zu werden (wie das bei Lohnsklaven nicht selten vorkommt), ist auch nicht ganz rechtlos. Vielleicht hilft dazu der Hinweis auf den Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 22.01.2013. 

Ansonsten bleibt wohl zunächst Angst.

Auf RTLNEXT findet sich der Titel:
"Air-Berlin: Millionenabfindung für den Chef – Job-Angst für die Mitarbeiter"
Im manager-magazin wird die mögliche Alternative für die Beschäftigten aufgrund der "Arbeitsangebote" beschrieben als Weg "Von der Flugkabine in den Knast?"
 

Freitag, 13. Oktober 2017

Stellenabbau - Konjunktur läuft

Auf spiegel.de war am 28.09.2017 zu lesen:

"Herbstgutachten der Wirtschaftsinstitute Konjunktur? Läuft."


Wer es nicht glaubt, hier noch ein paar Pressemeldungen aus diesem Jahr über den erfolgreichen Konjunkturverlauf:

Pharma-Firma entlässt 150 Mitarbeiter, volksstimme.de, 13.10.2017
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/salutas-pharma-firma-entlaesst-150-mitarbeiter

Nordex streicht fast jede zehnte Stelle, n-tv.de, 05.09.2017
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Nordex-streicht-fast-jede-zehnte-Stelle-article20018220.html

ThyssenKrupp streicht 2500 Jobs, tagesschau.de, 11.07.2017
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/thyssen-krupp-job-101.html

Vodafone will in Deutschland 1000 Stellen streichen, t-online.de, 05.07.2017
http://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_81590458/deutschland-vodafone-will-1000-stellen-streichen.html 

Bombardier will bis zu 2.200 Stellen in Deutschland streichen, zeit.de, 29.06.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-06/hennigsdorf-bombardier-transportation-stellenabbau-deutschland

Computer kosten Allianz-Mitarbeiter ihre Jobs, t-online.de, 25.06.2017
http://www.t-online.de/digital/computer/id_81509904/digitalisierung-kostet-1200-allianz-mitarbeiter-den-job.html

Siemens streicht 1.700 Jobs in Deutschland, zeit.de, 11.05.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-05/stellenabbau-siemens-neuausrichtung-arbeitsplaetze

E.on streicht nach Rekordverlust Stellen, zeit.de, 15.03.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-03/energiewende-eon-arbeitsplaetze-abbau-sparkurs

Commerzbank und Betriebsrat besiegeln Stellenabbau, faz.net 13.03.2017
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/tausende-arbeitsplaetze-weniger-commerzbank-und-betriebsrat-besiegeln-stellenabbau-15105100.html

Mundipharma plant drastischen Stellenabbau, faz.net, 22.03.2017
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mundipharma-werk-limburg-vor-dem-aus-14936495.html

Deutsche-Bank-Chef: Weiterer Stellenabbau "unvermeidlich", faz.net, 06.03.17
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-chef-cryan-stellenabbau-unvermeidlich-14911423.html

Lufthansa-Catering-Tochter plant weiteren Stellenabbau, faz.net, 16.01.17
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/f-a-z-exklusiv-lufthansa-catering-tochter-plant-weiteren-stellenabbau-14671597.html 


Hoffentlich kennen sich die Betriebsräte und Betroffenen wenigstens in den Sozialplanverhandlungen aus... 


+ + +
 
Den Älteren unter uns fällt dabei vielleicht ein Sponti-Spruch wieder ein:

"Lieber Gott, mach mich nicht groß,
ich werd’ ja doch nur arbeitslos."

Dienstag, 1. August 2017

Unilever - 1.000 Jobs sind bedroht

Nach Meldung des Handelsblatts verhält sich der Konsumgüterkonzern Unilever nun so, als sei er übernommen worden: 1.000 Jobs sind bedroht.

Mehr als 1.000 Jobs für den Gewinn opfern

"Der Konsumgüterkonzern Unilever hat dank seines starken Eiscreme-Geschäfts seine Umsätze im ersten Halbjahr deutlich erhöht"

hieß es auf focus.de am 20.07.1017. Insgesamt sind neun Standorte des Unilever-Konzerns in Deutschland vom Kahlschlag bedroht. Selbst Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries will an der Betriebsversammlung in der Zentrale Hamburg am 01.08.2017 teilnehmen.

Wer hat eigentlich diesen Gewinn erwirtschaftet? Die Mitarbeiter scheinbar nicht. Sie stören das Geschäft - deshalb hat die Konzernführung 1.000 Jobs und drei Werke auf die Abschussliste gesetzt. Besonders die Werke in Auerbach, Stavenhagen und Heilbronn stehen auf dem Prüfstand. So soll die operative Gewinnmarke von 16,4 auf 20 Prozent gesteigert werden.

Zwar gibt es auch Proteste der Mitarbeiter dagegen. Dennoch scheint das Prozip Hoffnung noch stärker zu sein.

Jörg Most, Regional-Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, wurde Anfang Juni zu möglichen Folgen für das Unilever-Werk Pratau vom mdr mit den Worten zitiert:
"Wir hoffen ja, dass sie es nicht an eine Heuschrecke verkaufen, so wie es überall passiert, und die auf den Gedanken kommen, die Werke vielleicht zu filetieren und Betriebsstätten zu schließen, Menschen zu entlassen und die Aktionäre zu bedienen."
Nicht alle Mitarbeiter teilen diese Hoffnung. In einem Kommentar zu der mdr-Meldung heißt es:
"Einen regelrechten Kahlschlag erlebten wir Mitarbeiter vom Jahr 2000 an, als Unilever beschloss, seine bis dahin 1600 Marken auf nur noch 400 zu konzentrieren und alle Kraft auf deren Wachstum zu setzen."

Ob Hoffnung und Protest-Demos allein reichen? Die Konzernführung ist nicht gerade dafür bekannt, zimperlich zu sein, wenn es um den Profit geht.

Eine Möglichkeit für die Betroffenen ist sicher, um eine angemessene Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes zu kämpfen.

Eine anderen Möglichkeit haben die ehemaligen Unilever-Mitarbeiter in Gémenos gewählt. Als der Unilever-Konzern beispielsweise den Betrieb im südfranzösischen Gémenos dichtmachen wollte, haben die Mitarbeiter als Arbeiterkooperative "SCOP-TI" den Betrieb in Eigenregie übernommen.

Quellen: focus.de, 20.07.2017; mdr.de, 07.06.2017; igmetall.de, 29.03.2016

Dienstag, 25. Juli 2017

25 Millionen Euro Abfindung für 16 Monate im Amt

"Dicke Abfindungen" gibt es nicht nur in Deutschland oder den USA, sondern auch in anderen Ländern - wie beispielsweise in Italien.
 

25 Millionen Euro Abfindung für 16 Monate als Vorstandsvorsitzender


Der französische Medienkonzern Vivendi hat den Rücktritt von Flavio Cattaneo, dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden von Telecom Italia erreicht. Für den Abgang erhält der 54-Jährige eine der größten Abschiedszahlungen in der italienischen Geschichte.

Diese umfasst 22,9 Millionen Euro aus seinem laufenden Vertrag inklusive einer Sonderprämie. Außerdem bekommt er 2,1 Millionen Euro für den Verzicht auf den Wechsel zu einem Wettbewerber, wenn er Ende der Woche ausscheidet.

In der Vergangenheit gab es in Italien zwar schon größere Abschiedszahlungen für Spitzenmanager, allerdings nicht für solche kurze Amtszeit. So erhielt Ex-Fiat-Chef Cesare Romiti 1998 nach 24 Jahren an der Spitze des Autobauers 103,5 Millionen Euro. Alessandro Profumo bekam 2010 gut 40 Millionen nach vier Jahren als Chef der Bank Unicredit.

Montag, 24. Juli 2017

Mit Abfindung zum beruflichen Neustart

Was machen Sie mit Ihrer Abfindung? "Verleben" wie mehr als 80 % aller Lottogewinner ihren Gewinn verleben oder für die Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit nutzen?

Marko Büschel nutzte die Abfindung für den beruflichen Neustart

Die Ostthüringer Zeitung berichtete am 01.07.2017 über den neuen Betreiber, der den Imbiss am Gasthaus "Bratwurstglöck'l" übernommen hat. In der Carl-August-Allee in Weimar serviert Marko Büschel seinen Gästen hausgemachte Thüringer Küche im Kleinen.
"Bratwurstglöck'l" in Facebook
Er ist nicht der Erste, der seine Abfindung für einen beruflichen Neustart nutzt und sein eigenes Unternehmen gründet. Er hat die Abfindung genutzt und damit das Inventar und die Technik im Weimarr Imbiss komplett erneuert.

Auch auf diesem Blog gibt es weitere Beispiele dafür, wie eine Abfindung zur neuen Einkommensquelle umgewandelt wurde - u.a. Abfindung - Geld oder Handräder.

In den Medien wird eine solche Initiative relativ selten aufgegriffen ... und vielleicht auch deshalb noch zu zaghaft genutzt. Dabei gibt es gerade für erfahrene Fach- und Führungskräfte einige Vorteile für den Start in die Selbstständigkeit.

Marko Büschel scheint diese Chance erkannt und genutzt zu haben.

Übrigens können solche Investitionen zusätzlich auch noch zu erheblicher Steuerersparnis auf die Abfindung führen.  ;-)

Quelle: www.otz.de, 01.07.2017

Mittwoch, 12. Juli 2017

Commerzbank streicht 7.300 Arbeitsplätze

Die Commerzbank plant 7.300 Stellen bis Ende 2020 zu streichen und nennt das "Umbau-Strategie 'Commerzbank 4.0'"

"Commerzbank 4.0" - Und raus bist Du

Quelle: commerzbank.de
Kennen Sie den Slogan: "Commerzbank. Die Bank an Ihrer Seite"? Da wird einem doch richtig warm ums Herz. Vor allem sicher als Mitarbeiter, wenn man dann erlebt, wie die Bank mit Ihrer Umbau-Strategie noch mehr Freude in die Welt bringen will.

Angela Merkel würde das "revolutionäre Konzept" der Commerzbank vielleicht alternativlos nennen, das am 27.06.2017 dem Handelsblatt die folgende Pressemeldung wert war:
"Der aktualisierte Plan für die Stellenstreichungen, der in den Unterlagen enthalten ist, zeigt, dass die Zahl der Mitarbeiter in dem von Michael Mandel geleiteten Geschäftsbereich Retail- und kleine Gewerbekunden nur um 7,7 Prozent auf 9406 Personen schrumpfen soll, während sie im Bereich Geschäftskunden um 37 Prozent auf 2982 sinken soll."
Das ist doch genau das, was sich Arbeitnehmer schon immer gewünscht hatten: Nicht mehr arbeiten zu müssen. Die Commerzbank tut zumindest seit einiger Zeit schon viel, um ihre Mitarbeiter mit solchen und ähnlichen Botschaften zu beglücken.

Den Entlassungskandidaten will der Vorstand als Entschädigung dann eine
"Abfindung in Höhe von mindestens 20.000 Euro anbieten ... Das Angebot der Commerzbank für die Abfindungszahlungen wird zurzeit mit dem Betriebsrat diskutiert und unterliegt dessen Zustimmung."
So eine Abfindung reicht dann sicher bis zur Rente.

Hoffentlich kennt sich der Betriebsrat aus und ist stark genug, den Nachteilsausgleich einzufordern, statt die Mitarbeiter mit Peanuts abspeisen zu lassen. 

Rechtsanwalt Klaus Nieding von der Aktionärsvereinigung DSW hatte nach einer Reuters-Meldung vom 03.05.2017 den Stellenabbau kritisch kommentiert mit den Worten:
 "Die Mitarbeiter müssen für die Probleme den Kopf hinhalten, die das Management nicht oder nur unzureichend in den Griff bekommt."

Wie hatte doch auf der Hauptversammlung Anfang Mai Commerzbank-CEO Martin Zielke unter anderem angekündigt?
"Wir müssen jetzt investieren, um langfristig Erfolg zu haben".
Investitionen in sein "Humankapital" hatte er damit wohl nicht gemeint:
"Der Begriff betriebliches Humankapital umschreibt die nominell große Bedeutung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und soll eine wesentliche Grundlage moderner Unternehmens- und Personalpolitik verdeutlichen: Mitarbeiter sind nicht mehr als nur reine Produktions- und Kostenfaktoren." (Wikipedia, Humankapital)
Bankenmitarbeiter scheinen keine qualifizierten und motivierten Mitarbeiter zu sein. Deshalb kommt es wohl immer wieder zu Pannen wie
  • bei der Commerzbank im Juni 2017,
  • bei der Deutschen Bank im März 2017,
  • bei der Postbank im Dezember 2016,
  • bei der Targobank im November 2016,
  • bei Comdirekt im Juli 2016...
Also bleibt ja den armen Vorständen bloß: Und raus bist Du! - Siehe auch Banken Mitarbeiter sind wichtiger denn je
Oder hätten Sie lieber Leser einen anderen Vorschlag?


Quellen: handelsblatt.com, 27.06.2017; de.reuters.com, 03.05.2017

Nachtrag in fondsprofesionell.de vom 21.08.2017: Wie sich der Personalabbau rechnet