Donnerstag, 4. August 2011

Jeder entlassene Telekom-Mitarbeiter erhält über 360.000 Euro Abfindung

Unter nachfolgendem Link gibt es eine kurze, aber sehr aktuelle Diskussion zu dem Beitrag:

"Die mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Telekom hat gerade 1600 Mitarbeiter abgebaut. Jeder dieser entlassenen Mitarbeiter kann durchschnittlich mit einer Abfindung von ca. 360.000 EURO aus dem Staatsbesitz rechnen.
Das ist zwar weniger als die ehemaligen Mitarbeiter der staatseigenen West-LB bekommen, aber eine angenehme Lebensgrundlage auf Kosten der Steuerzahler."

http://foren.t-online.de/foren/read/nachrichten/allgemein/jeder-entlassene-telekom-mitarbeiter-erhaelt-ueber-360000-euro-abfindung,645,7299285,7299312.html

Angenommen, es sind wirklich 1.600 Mitarbeiter, die durchschnittlich 360.000 EUR Abfindung bekommen. Weiter angenommen, alle sind verheiratet und haben ein normales Jahresfamilieneinkommen von 60.000 EUR (was sicher nicht hoch gegriffen ist). Dann werden jedem durchschnittlich knapp 160.000 EUR abgezogen. Das ergibt einen Gesamtsteuerabzug von 256.000.000 EUR (zweihundertsechzig Millionen EUR) ... ist doch ein ganz schönes Sümmchen für den Fiskus ... oder?

Dagegen sind die Kosten für den Staat recht gering. Denn Alg I haben die Mitarbeiter mit ihrer Arbeitslosenversicherung selbst bezahlt. Na und wie lange muss jemand Alg 2 beziehen, ehe er auf 160.000 EUR kommt, die ihm an Steuern abgezogen wurden?