Samstag, 24. September 2011

"Vattenfall senkt Abfindungen für Top-Manager"

Wie das "Hamburger Abendblatt" am 24.09.2011 berichtet, können können Mitarbeiter an der Spitze des Vattenfall-Unternehmens künftig nur noch maximal zwei Jahreseinkommen als Abfindung erhalten. Darüber hinaus solle es auch keine Bonuszahlungen mehr geben.

In der Vergangenheit hatten z. B. der zeitweilige Chef der deutschen Tochter Vattenfall Europe, Hans-Jürgen Cramer, nach nur fünf Monaten Amtszeit Anspruch auf 2,3 Millionen Euro Abfindung. Sein Vorgänger Klaus Rauscher bekam 2007 gar 5,5 Millionen Euro, obwohl er wegen der Pannenserien in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel entlassen wurde.

Den Zahlungen lagen nach Firmenangaben Fünf-Jahres-Verträge mit vollem Gehaltsanspruch bei vorzeitigem Ausscheiden zugrunde.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Freitag, 23. September 2011

FTD - Galerie der Übergangschefs

Die Financial Times Deutschland veröffentlichte am 23.09.11 eine "Galerie der Übergangschefs": http://www.ftd.de/unternehmen/:galerie-der-uebergangschefs-apotheker-und-andere-kurzlaeufer/60107394.html

Wenn ich hier darauf verweise, dann geht es mir nicht um die Personen, die dort genannt werden. Dem interessierten Leser empfehle ich vielmehr die kurzen Kommentare dazu, wie die Leute in die Funktionen kamen, wie sie sie verließen oder verlassen mussten und mit welchen Folgen ... vielleicht sind die Kommentare auch nur eine Anregung, dass nach einer Entlassung das (Arbeits-)Leben nicht zu Ende, wenn man weiß, wie man daraus eine neue Herausforderung annimmt.

Sonntag, 18. September 2011

Abfindung - Ach erneut im Fußball

Ex-Spieler Matthias Scherz verklagt den 1. FC Köln. Einst Liebling "Mattes" sollte sich nach seinem Abschied vom aktiven Sport 2009 um die Karriereplanung des FC-Nachwuchses kümmern. Dafür soll er laut "Express" rund 10 000 Euro Gehalt im Monat vom Klub erhalten haben.

Meiers Nachfolger Volker Finke hat den auslaufenden Vertrag von Scherz im Sommer nicht verlängert. Hier liegt also offensichtlich keine Kündigung vor, denn ein befristete Vertrag bedarf keiner Kündigung. Er läuft einfach aus.

So will das wohl Matthias Scherz nicht einfach akzeptieren: "Er kontaktierte seinen Anwalt, und der ersann eine interessante, im Profifußball neue Argumentation. Nach insgesamt zwölf Jahren im Klub sei Scherz mit einem Festangestellten gleichzusetzen, er könne daher nicht einfach so vor die Tür gesetzt werden. Zumindest stehe ihm eine Abfindung zu. Darauf wird jetzt geklagt."

Na dann schaun wir doch mal, ob das Gericht das auch so sieht und einer Abfindung zustimmt.