Samstag, 5. Januar 2013

Schnell arbeiten kann gefährlich sein

Im "Oberbayerische Volksblatt" wurde am 04.01.2013 berichtet, wie gefährlich es jemanden sein kann, der schnell arbeitet. Das kann nämlich vor Gericht enden ...

Da hat doch eine neuen Mitarbeiterin im Zustelldienst ihrem alteingesessenen Kollegen vorgeworfen, er hätte gegen das "Post- und Fernmeldegesetz" verstoßen und aus Bequemlichkeit viele Postwurfsendungen einfach in den Papiermüll des Zustell-Stützpunktes entsorgt.

Bei der Gerichtsverhandlung konnte er sich jedoch damit verteidigen, dass er viele Verfahrensabläufe aus dem FF kannte und "optimierte", soweit es ihm angebracht und zeitsparend erschien.

Das kam der Hauptbelastungszeugin verdächtig vor. Doch all ihren Annahmen und Schlüsse konnte sie nicht beweisen oder wurden in der Verhandlung widerlegt.
"Nachdem der Sicherheits-Beauftragte auch nichts Erhellendes beziehungsweise Belastendes vorzubringen hatte, beantragte die Staatsanwältin Freispruch, der Verteidiger schloss sich an und das Gericht urteilte entsprechend."