Dienstag, 9. Juli 2013

Abfindung für ehemaligen Torhüter?

Was in Wirtschaft und Verwaltung leider nicht selten ist, scheint im Sport ebenfalls billig zu sein: fristlose Kündigung ...

Christian Fiedler, ehemalige Torhüter bei Hertha BSC klagt gegen den Verein auf Wiedereinstellung. Er wurde am 22.05.13 nach 22 Jahren vorzeitig entlassen. Seiner Ansicht nach gab es keinen ausreichenden Grund für die Kündigung.

Fiedler - eine Ausnahme? Keineswegs!
"Bereits nach dem Abstieg wurden zwölf Angestellte aus der Geschäftsstelle beurlaubt. Während sich Anja Lorenz aus der Organisation, Christa Blocksdorf vom Ticketing und Marlies Karnowsky von der Rezeption die Wiedereinstellung erstritten, einigte sich der Großteil mit dem Klub über eine Abfindung."
 Quelle: goal.com, 09.07.2013

Andere Klubs können das auch.

SSV Ulm 1846 hat seinen ehemalige Cheftrainer, Stephan Baierl, gefeuert. Weil es zwischen dem Trainer und dem Verein nicht mal einen schriftlichen Arbeitsvertrag gab, blieb bis nach einem Vergleichsvorschlag des Ulmer Arbeitsgerichts umstritten, ob Baierl beim SSV 1846 ein unbefristetes oder ein bis 2014 befristetes Arbeitsverhältnis hatte.

Der Verein sprach aber erst einmal "eine Verhaltens-, Personen- und betriebsbedingte Kündigung gegen den Cheftrainer aus". Baierl soll nun eine Mini-Abfindung in Höhe von 2.000 Euro erhalten.

Quelle: FuPa.net, 08.07.2013