Dienstag, 21. Januar 2014

244.000 Dollar pro Tag - allerdings erst durch Abfindung

Nach deutschem Steuerrecht kann eine Abfindung eine Entschädigung für entgangene oder entgehende Einnahmen sein, oder auch für die Aufgabe oder Nichtausübung einer Tätigkeit.

Der letzteren Variante entspricht wohl die Abfindung von Henrique de Castro:

100.000.000 Dollar Abfindung

"Der letzte Woche bei Yahoo entlassene Chief Operating Officer Henrique de Castro hat angeblich das größte Abfindungspaket aller Zeiten erhalten – und auch mehr, als seiner bisherigen Chefin Marissa Mayer im Fall einer Entlassung zustehen würde. Das berichtet der Blog New York Times Bits. Die Summe soll zwischen 88 und 109 Millionen Dollar liegen – für 15 Monate Arbeit."
Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer hatte de Castro von Google abgeworben. Nach eineinhalb Jahren hat sie ihn wieder entlassen. Damit er auch geht, bekommt er eine Abfindung.

"Forbes hat de Castros Abfindung auf seine Arbeitstage umgerechnet und schließt, der Manager habe täglich 244.000 Dollar erhalten. Noch nicht eingerechnet ist dabei sein Gehalt, das laut Forbes 39,2 Millionen Dollar betragen haben soll – und damit ebenfalls mehr als Mayer, die als CEO 36,6 Millionen Dollar jährlich verdient."
Davon können natürlich unsere Manager in Deutschland nur träumen. Denn im Gegensatz zu den USA leben sie im Land der begrenzten Möglichkeiten.

Oder wie sehen Sie das?

Nachtrag:

Nach Pressemeldungen über eine Pflichtmitteilung von Yahoo an die Börse vom 16.04.2014 soll Henrique de Castro nun nur noch eine Abfindung von 58 Millionen Dollar (41,9 Millionen Euro) erhalten haben. Damit sinkt sein Tagesverdienst bei Yahoo auf nur noch 213.000 Dollar. - Der Ärmste!